Bild v.l. Gemeindebürgermeister Thomas Brandes, Vorsitzender RW Harste Norbert Ormann, Kreisrat Marcel Riethig, stellv. Bauamtsleiter Bernd Wiekenberg und Ortsbürgermeister Harste Hans Schäfer.

Rot-Weiß Harste und die Schüler der Grundschule Harste-Lenglern
können sich nach den Einschränkungen der Pandemie auf die Nutzung ihrer modernisierten Turnhalle freuen. Bovendens Gemeindebürgermeister Thomas Brandes (SPD) hat am Donnerstagnachmittag die offizielle Freigabe im kleinen Kreis verkündet. Seit 2014 sind Halle und Nebengebäude in drei Abschnitten saniert worden – von der Heizungsanlage über Fenster und Türen, Fassaden und Dach bis zum Umkleide- und Sanitärbereich. Die Gemeinde hat 621 000 Euro investiert, der Landkreis fördert die Modernisierung mit weiteren 94 000 und das Land mit 115 000 Euro (gesamt: 830 000 Euro), so Brandes. Die Halle sei mit Sport- und Nebenplatz zu einem „Schmuckstück“ geworden, so Ortsbürgermeister Hans Schäfer. „Damit können wir uns im Landkreis sehen lassen.“ Den Bau der Halle habe 1972/73 die damalige Gemeinde Harste „mit viel Eigenleistung“ gestartet, erinnerte Schäfer. Nach der Gebietsreform habe die Gemeinde Bovenden das Gebäude fertiggestellt. Die Turnhalle sei für den Sportverein und die Grundschüler „von großer Bedeutung“ und das Sporthaus mit Kegelbahn „ein wichtiger Treffpunkt für die Dorfgemeinschaft“, führte er aus. Den Nebenplatz würden Kinder und Jugendliche als Bolzplatz nutzen. „Grundsätzlich sind wir extrem glücklich, dass die Halle erhalten und saniert worden ist“, so Norbert Ormann, einer der Vorsitzenden von Rot-Weiß. Zudem seien im Außenbereich für Zuschauer und Sportler Umkleide- und Duschbereiche saniert sowie ein WC für Besucher mit Behinderungen barrierefrei neu gebaut worden. Die kleine Halle, die üblicherweise zu 100 Prozent ausgelastet sei, verfüge über ein Feld, auf dem Volleyball, Badminton und Tischtennis gespielt und Kinderturnen und Seniorengymnastik angeboten werden. Die Einschränkungen während der Bauabschnitte, so der 47-Jährige, waren „niemals so belastend“ wie seit Beginn der Pandemie. Andererseits seien seit Frühjahr 2020 viele Arbeiten erledigt worden – eine Zeit, in der Sport aufgrund der Corona-Krise nicht möglich war. Sobald die Lage Lockerungen erlaube, stehe auch das vermietbare Vereinshaus für Versammlungen und Feiern wieder zur Verfügung. Eine ganz große Feier, für die ein Zelt aufgebaut worden wäre, hätte 2020 ausfallen müssen – die anlässlich des 100-jährigen Bestehens von Rot-Weiß vorgesehen war. „Wir würden gerne nachfeiern“, sagt Ormann. „Aber es gibt keine Planungssicherheit. Das ist völlig offen.“ ski / fOTO: swen Pförtner 

 Quellenangabe: Göttinger Tageblatt vom 21.05.2021, Seite 13
 
 

Stellungnahme der Gruppe FWG/FDP im Gemeinderat Bovenden zum regionalen Raumordnungsprogramm (RROP) des Landkreises Göttingen.

 

Morgen Donnerstag den 20.05.2021 berät der Bau- und Umweltausschuss des Flecken Bovenden über die Stellungnahme der Gemeinde zum Regionalen Raumordnungsprogramm (RROP) des Landkreises Göttingen. 

Dabei wird unter anderem ausführlich auf die im Flecken Bovenden vorgesehenen Windvorrangflächen eingegangen. Dies betrifft Flächen zwischen Harste und Parensen, zwischen Lenglern und Bovenden südlich der Lieth und ein Gebiet nördlich von Billingshausen und westlich von Spanbeck.

In Bezug auf die positive Beurteilung der Flächen bei Harste und Lenglern hat unsere Ratsgruppe aus Freie Wählergemeinschaft Bovenden e.V.  und FDP Flecken Bovenden erhebliche Bedenken gegen die vorgelegte Stellungnahme.
Es steht außer Zweifel, dass auch der Flecken Bovenden einen angemessenen Beitrag zur Energiewende leisten muss.


 In diesem Zuge wurde, im Interesse eines Ausgleichs zwischen der Energieversorgung einerseits und den Belangen von Umwelt, Natur und betroffenen Anwohnern andererseits, bei der Ausweisung der Windvorrangfläche bei Harste im Jahr 2016 Wert darauf gelegt, dass diese Fläche eine Ausschließungswirkung in Bezug auf das restliche Gemeindegebiet hat. Demnach hätten ohne diese Windvorrangfläche überall im Gemeindegebiet Windkraftanlagen errichtet werden dürfen. 

Der jetzt vorgelegte Entwurf des RROP zeigt jedoch, dass der Landkreis offensichtlich auch nach der Ausweisung des Windvorranggebietes plant, Windräder in anderen Teilen des Bovender Gemeindegebietes zu errichten. Vor diesem Hintergrund fragen wir uns, ob die Ausschließungswirkung des Windvorranggebietes bei Harste tatsächlich besteht. Sollte dem nicht so sein, entfiele das zentrale Argument für die Ausweisung dieser Windvorrangfläche.
 

Darüber hinaus bemängeln wir, dass die Aspekte der Naherholung und des Landschaftsschutzes im westlichen Gemeindegebiet in der vorliegenden Stellungnahme nicht hinreichend berücksichtigt werden. 


So heißt es im aktuellen Entwurf der Verwaltung, „dass im östlichen Gemeindegebiet landschaftsbezogen eine höhere Eigenart, Vielfalt und Schönheit und damit auch eine höhere Erholungseignung gegeben ist als im westlichen Gemeindegebiet.“
Diese Formulierung verkennt die hohe landschaftliche Bedeutung der Feldmark zwischen Lenglern, Harste und Parensen.
Wir können der Stellungnahme in der vorliegenden Form daher nicht zustimmen.
Die Beratungsunterlagen sowie die Tagesordnung zur morgigen Bauausschusssitzung sind unter  https://sessionnet.krz.de/bovenden/bi/si0057.asp... im Bürgerinformationssystem abrufbar. Aufgrund der Corona-Pandemie tagt der Bau- und Umweltausschuss unter Einhaltung der geltenden Infektionsschutzmaßnahmen im Großen Saal des Bürgerhauses. Dennoch ist die Zahl der Zuhörerinnen und Zuhörer pandemiebedingt begrenzt. Sollten Sie Fragen zur Stellungnahme zum RROP haben und selbst nicht an der Bauausschusssitzung teilnehmen können oder wollen, können Sie uns auch direkt über unsere Facebook- und Instagram-Seite oder per E-Mail an info@fdp-bovenden.de oder info@fwg-bovenden.de erreichen.

Antrag Gernika

die Gruppe aus FWG und FDP stellte für die Gemeinderatssitzung des Flecken Bovenden am 7. Mai 2021 folgenden Antrag:

Der Gemeinderat Bovenden gedenkt der Opfer des Bombenangriffs auf die spanische Stadt Gernika am 26. April 1937. Dieser soll mit Bomben ausgeführt worden sein, die in der Munitionsanstalt in Lenglern mit Zündern versehen und dann für ihren Einsatz weitertransportiert wurden.

Glasfaserausbau

Nach Harste und Lenglern werden nun auch Eddigehausen, Billingshausen, Reyershausen und der Ostteil von Bovenden mit schnellen Glasfaserverbindungen ausgebaut. Ziel ist aber auch die Ortschaften Emmenhausen und Spanbeck mit anzuschließen, sodass im gesamten Gemeindegebiet schnelles Internet zur Verfügung steht.

Nahversorgungsmarkt Harste

Schon Ende 2021 könnte mit dem Baubeginn eines Nettomarktes von 800 qm Größe die Nahversorgung im westlichen Gemeindegebiet erheblich verbessert werden.